Was uns besonders gut gefallen hat

Tipps

Colosseum und Forum Romanum: Zeugnisse der Vergangenheit. Unbedingt etwas Zeit mitbringen. Das Forum schließt seine Eingänge übrigens um 16:00 Uhr (im Sommer später) und man muß es bis 17:00 Uhr verlassen haben. Einen schönen Überblick bekommt man von der Rückseite des Kapitols (am Campidoglio). Das direkt daneben liegende Denkmal von Vittorio Emanuele II (Piazza Venezia) ist gut für die Aussicht (von oben), ansonsten aber ein gigantischer Schandfleck, der allerhöchstens zur groben Richtungsbestimmung dient. Ganz in der Nähe liegt auch der Circo Massimo und das Palatino.

Trastevere: Auf der ‚anderen' Seite des Tiber; ein sehr lebendiges Viertel, mit vielen Bars, kleinen Restaurants und ganz persönlichem Ambiente. Wir haben ein Lokal entdeckt (Ciak - nomen es omen; s. Restaurants in Cinque Terre), in dem vorzügliches Geflügel in ganz familiärer Atmosphäre serviert wird. Ohne Empfehlung wären wir jedoch da nie reingegangen, schon gar nicht, wenn man einfach vor dem völlig unscheinbaren Eingang steht. Unbedingt reservieren - mindestens einen Tag im voraus.

Fontana di Trevi: Schöner Brunnen an einem kleinem Platz. Sehr überlaufen, vor allem abends. Übrigens: die Tradition, eine Münze über die Schulter zu werfen und dadurch daas Widerkommen zu provozieren funktioniert nur dann, wenn man die Münze über die linke Schulter wirft...

Piazza Navona: Ein wunderschöner, lang gezogener Platz, der zum Verweilen einlädt. ‚Künstler' jeder Couleur sind vertreten. Ein Platz, der auch bei Römern sehr beliebt ist.
Kuppel des Petersdoms: Eigentlich wollten wir da ja nicht mehr hin (s. spezieller Part über den Vatikan), aber ... der Blick zunächst nach unten in den Dom und dann über die Stadt ist überwältigend. Mit Wartezeiten muß gerechnet werden.

Piazza di Spagna: Das Muß für jeden Rom-Touristen. Ein wunderschöner Anblick, jedoch für meinen Geschmack - mit Ausnahme des frühen Morgens (so gegen 4:00 Uhr...) - viel zu viele Menschen. Der Platz und die Umgebung ist nahezu immer total überfüllt, die Treppen nur in Kurven um die Sitzenden herum (oder darüber) begehbar. Klar, daß da auch vor Taschendieben und anderem Gesindel gewarnt wird. Trotzdem - man muß einfach hin. Außerdem ist die Umgebung wirklich nett - viele kleine Läden, Mode, Schuhe und Tinneff im Überfluß.

Piazza del Popolo: Platz zum Genießen der Frühlingssonne unter Skulpturen. Interessant der ägyptische Obelisk, am Mittelpunkt des Platzes, sowie die ‚Zwillingskirchen' - die fast symmetrisch den Ausgang des Platzes dominieren. Empfehlenswert ist ein kleiner Spaziergang vom oberen Ende des Piazza Spagna (spanische Treppe) auf der Viale Trinita die Monti, vorbei - oder auch durch den Park der Villa Borghese zum Piazza del Popolo.

Pantheon: Das für uns beeindruckendste Monument. Man kann sich innen gar nicht satt sehen an dieser Idealarchitektur. Die Größe bekommt man eigentlich gar nicht mit - wenn man sich nur vorstellt, daß nur die Kuppelöffnung, die alleinige Lichtquelle, einen Durchmesser von 9 m hat. Unvorstellbar. Und dabei ist sie völlig offen - was besonders bei den Gewitterregen im Sommer zu einer Schwallbrause im Inneren führen soll - Löcher im Marmorboden sorgen für schnellen Abfluß.