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... sind die Transportmittel der Wahl

Das Auto bleibt am besten auf dem Parkplatz, auf dem man es nach der Ankunft abstellt. Achtung: Nicht alle Hotels bieten eigene Parkplätze; so muß etwa in Monterosso dann auf den Hauptparkplatz ausgewichen werden (der aber kontinuierlich zu Ungunsten des ohnehin kleinen Piagga vergrößert wird...) oder auf die Straße. Riomaggiore bietet sogar ein eigenes Parkhaus.

Am besten lernt man die Gegend kennen, wenn man von den einzelnen Orten aus die unterschiedlichen Wanderungen beginnt, und die Orte mit der Bahn anfährt. Die Verbindungen sind sehr gut, relativ pünktlich und billig. Lokale Züge fahren auch noch in den späten Abendstunden, sodaß auch mal ein Abendessen in einem anderen Dorf nicht zum nervtötenden Streßessen wird. Fahrkarten werden in Streckenkilometern ausgegeben (10 km, 20 km, ... km) und müssen vor Fahrtantritt entwertet werden. Kosten für ein 10 km Segment z.Z. € 1,10, oder auch mal nach Gusto des Bahnbediensteten (seit in Monterosso jetzt sogar ein wirklicher Schalter eingerichtet ist, geht's etwas geordneter zu...). So ganz haben wir das System nicht durchschaut. Da nicht alle Bahnhöfe immer besetzt sind, empfiehlt es sich, einige Streifen im Vorrat zu kaufen; Nachlösen ist auf jeden Fall teurer, auch ohne Strafgebühr.

Fahrpläne - ja, die gibt es auch. Und sie sind sehr nützlich: Um sich z. B. beim Warten auf den Zug die Zeit mit dem Auswendiglernen der Orte und ihrer Reihenfolge zu vertreiben, um die Verspätung immer wieder neu zu kalkulieren, oder ganz einfach, weil es überhaupt einen gibt. Interessanterweise legte die Bahn den letzten Fahrplanwechsel auf Ostersonntag - toll, wo Abertausende von Menschen unterwegs sind, die schon bei normalem Betrieb nicht transportiert werden können. Manchmal fallen auch Züge aus (etwa mit folgenden Durchsagen: 5 Min Verspätung, 40 Minuten Verspätung - Frage am Schalter ergibt: 30 Minuten Verspätung - noch oder insgesamt, das weiß der Beamte nicht; bei errechneter Ankunftszeit dann: treno kaput!). Oder kaum wartet man 45 Minuten stellt man fest, daß man nur 20 Minuten Verspätung hat - weil's ja der eigentlich folgende Zug ist. Und so weiter. Aber man ist ja im Urlaub und nimmt das alles gelassen.

Zwischen allen Dörfern (Ausnahme Corniglia, da dies auf einem Hügel liegt) gibt es Schiffsverbindungen. Sie sind zwar nicht so häufig wie die Bahnverbindungen (ca. 5 x täglich), aber trotzdem sehr lohnenswert. Die Anfahrten auf die einzelnen Orte sind teilweise schon unglaublich pittoresk – ein Muß aus unserer Sicht. Die Fahrt von Monterosso nach Riomaggiore – also entlang aller Orte – dauert eine halbe Stunde; die Weiterfahrt nach Porto Venere nochmals 30 Minuten.