Rodio - 'Unser Bergdorf'

Auf dem Weg in unser zweites Domizil haben wir nicht die normale Straße genommen, sondern sind auf Anraten von Toni noch in xxxxxxxxx vorbeigefahren - auch wenn nach unseren Karten die Straße von dort aus nicht weiterführen sollte. Was sie aber dann doch tat.

Sehr viel ursprünglicher kann's nun wirklich nicht mehr werden. Das Dorf ist einen Hang entlang gebaut, die Haupt'straße' ist Fußgängerzone. Zwangsweise. Zwei Meter breit mit Stufen. Trotz Samstag-Nachmittag haben wir Ausbesserungsarbeiten beobachtet und festgestellt, daß alles, aber auch wirklich alles, per Hand an die Baustelle zu bringen ist. Kübel voller Mörtel, Steine - Handarbeit, wirklich schwer. Kein Wunder, daß viele der jungen Bewohner auswandern und einfachere Umgebungen bevorzugen. Trotz der uralten Bausubstanz erscheint der Ort sehr gepflegt.

In den beiden Bars trifft man sich am späteren Nachmittag zu einem Plausch. Tradition, wie schon seit Generationen. Trotz aller Freundlichkeit der Bewohner fühlt Conny sich da immer etwas deplaziert - und ich mich im Element.

Nach der Weiterfahrt über den Bergrücken eröffnet sich ein gigantischer Blick über ein wunderbares, weitläufiges Tal, links vom Meer und rechts von 1700m hohen Bergen begrenzt.