Marina di Camerota

Der Hauptort am südwestlichsten Ende des Cilento. Hier nehmen viele der semi-touristischen Attraktionen ihren Anfang - auch wir haben dort gewohnt und sind die meisten der Wanderungen von dort aus angegangen.

Der Ort hat einen kleinen zentralen Platz, mit Kirche und einigen Geschäften. Das Leben spielt sich aber mehr am nahegelegenen Hafen ab, wo auch die Bootsfahrten in die Buchten beginnen und enden. Diese Gegend hat - naturgemäß - auch einige Bars und wunderschön touristische Geschäfte zu bieten, die zwar vergleichsweise wenig, aber dafür doch den normalen ver-cilentonten Kitsch anbieten. Wir empfehlen, diese Gegend für Barbesuche etwas zu meiden - denn hier war die einzige Stelle, an der wir wirklich als Touristen übers Ohr gehauen wurden: Ein Espresso und ein Cappuccino für knapp € 4 ist das dreifache des normalen Preises. Dies wurde uns in der Bar ohne Namen abgenommen, die eigentlich recht nett aussieht - mit ihrem einem traditionellen Buchladen nachempfunden Ambiente. Unbedingt meiden! Übrigens weiß auch Toni darüber Bescheid und kann entsprechende Tips geben.

Richtig nett ist es, am Strand entlang zu laufen und am östlichen Ende bis zu einem der Türme des Ortes zu laufen. Von hier aus hat man übrigens den Blick hinauf zu ‚unserer' Villina, bzw. ‚unserem' Garten.

Bzgl. Infrastruktur ist in Marina di Camerota für alles gesorgt - von guten Lokalen (ebenfalls nicht unbedingt die in der Nähe des Hafens nehmen - unsere Empfehlung: La Vecchia Cascina und unbedingt den Vorspeisenteller testen) bis hin zu Supermärkten. Trotzdem hat der Ort seinen Charme noch behalten, denn auch hier ist der Tourismus noch nicht dominant.