Gran Canaria - bye - bye
Last Morning.

Nochmals genießen wir die Sonne, die Wärme, die frische Luft beim Frühstück und schauen uns sogar noch etwas in der Hotelanlage um – wenigstens einmal wollen wir doch den Pool aus der Nähe gesehen haben...

Ist aber halt doch nicht so sehr beindruckend, und so checken wir frühzeitig aus, leeren das Zimmer und den Safe und düsen Richtung Airport. Leihwagen dort abzugeben ist auch eine Erfahrung für sich. Das Gepäck und Conny bleiben natürlich beim Abflug, und nach diversen weiteren Kilometern und 360° Turns ist man schon bei ‚Rental Car Return’. Was nicht heißt, daß dort auch der Return ist. Denn das Parkhaus ist zwar leer, aber die Schranke funktioniert nicht. Die Straße ist natürlich auch schon vollgeparkt, aber die zweite Reihe noch teilweise leer. Bei Europcar informiert man mich, daß das ja ganz normal sei. Wie auch ein halbvoller Tank bei Wagenübergabe. Das würde dann durch das Deposit geregelt, bzw. eine Gutschrift auf meiner Kreditkarte. Let’s see.

Conny ist derweil schon etwas verzweifelt. Die Schlangen vor den Schaltern sind lang, bleiben lang und lösen sich nicht auf. Trotz meiner Exkursion zu Rental Return ist sie immer noch ganz hinten, wenngleich in einer anderen Reihe, die in der Zwischenzeit etwas Bewegung gezeigt hat. Geduld ist angesagt, wir sind ja wirklich früh dran.

Wirklich? Nach endlosem Warten stellen wir fest, daß wir weder einen Fensterplatz ergattern können, noch Sitze nebeneinander. Anscheinend sind die Bus-Transfers noch mitten in der Nacht losgefahren. Freundlich ist die Dame am Check In auch nicht gerade – ganz im Gegenteil. Aber das ist ja wieder mal Charter, mit Deutschlands größter Linie.

Die Realität holt mich ein, als Patric sich meldet, wie denn die Meetings am nächsten Tag organisiert werden sollen. Smooth transition into Siemens, again.

Und schließlich werden wir umgegatet, schaffen dann doch noch den Bus Richtung 767 und können unsere Gangplätze – wenigstens die sind nebeneinander – für die nächsten 4 Stunden einnehmen. Service – wie gehabt; effizient, glaube ich, habe ich das schon mal umschrieben.

München empfängt uns mit einer Schneedecke und Kälte. Schock, auch wenn wir darauf vorbereitet sind. Das Gepäck kommt wieder ganz zum Schluß, sehr zur Freude von Viola, die deshalb noch eine halbe Stunde länger warten darf.

Für das Urlaubs-Abschluß-Dinner haben wir uns ein relativ neues Lokal in Friedberg rausgesucht. Wieder mal italienisch, nach einer spanischen Woche. Und zuhause wartet die neue Espresso-Maschine ebenfalls mit dem richtigen Koffeingehalt auf. Zuhause hat uns wieder.

Fazit. Wir würden’s wieder machen. Vielleicht nicht gerade ins Zentrum der touristischen Scheußlichkeiten, aber die Art, wie wir die Woche gestaltet haben, hat uns diese Umgebung relativ wenig gestört. So freuen wir uns halt auf’s nächste Jahr.