Gran Canaria - Sahara-Feeling - II ... und Relax
So ist’s dann auch. Unser letzter Tag bringt etwas weniger gutes Wetter – was auch immer das hier heißen mag. Es sind halt einige Wolken zu sehen, und schon morgens geht ein leichter Wind.

Den Weg nach Maspalomas, einschließlich des notwendigen Espresso / café con leche – Abstechers kennt unser BCS ja schon, wie auch die Einfahrt ins Parkhaus und seinen Zwilling. Auf dem Weg zum Strand will Conny noch eine Inkarnation ihres möglichen Spezialbilds machen – Blick senkrecht nach oben in den blauen Himmel, ringsum gesäumt von Palmen. Wäre ja ganz schön, würden die Palmen mitspielen. Einerseits in Bezug auf Höhe und andererseits auf Stellung.

Heute sehen wir aber eine Novität: Es gibt ihn wirklich, den Roque Nublo. Wir hätten ihn also vielleicht doch besteigen können. Von Maspalomas Oasis aus ist er deutlich zu sehen, wenngleich auf die Entfernung natürlich nicht gerade sehr beeindruckend. Immerhin haben ihn uns die Kanaren nicht total, sondern nur für 5 Tage vorenthalten.

Der Weg zu unserem Relax-Domizil wird einige Male durch Fotosessions unterbrochen. Ich habe mal Gefallen am Spiel der Wellen auf dem wunderbaren Sand gefunden – grafische Strukturen, äußerst temporäre Kunstwerke, die auf Bits gebannt werden wollen. Oft ein nicht ganz einfaches Unterfangen, aber schließlich doch fruchtbar.

‚Unsere’ Düne ist heute nicht das Ziel, sondern eine, etwa 100m weiter den Strand entlang. Ist ja auch nötig, wegen der Abwechslung. Sogar ich entschließe mich mal ausnahmsweise zu einer Sonnenschutzeinreibung; eigentlich sehe ich ja schon aus wie ein gerade kurz gekochter Hummer. Farblich.

Wegen der nicht stabilen Wetterlage ist der Blick ins Gebirge noch schöner als zuvor: dunkle Wolken verdecken die höchsten Gipfel und ziehen sogar Richtung Inselsüden. Trotzdem ist der Strand hier immer sonnig. Das Rio Palace leuchtet in diesem Licht natürlich noch mehr auf, durch den Kontrast mit dem dunklen Hintergrund.

Auf dem Rückweg, gegen abends, lichten sich dann die Wolken zusehends und geben auch den Blick auf den Roque Nublo frei. Endlich kann er auch fotografiert werden; und wenn ich ihn dann per PSP vergrößere, dann ist er darauf vielleicht sogar zu sehen.

Der Nachhauseweg wird durch einen Koffein-Stop verlängert; Notwendiges soll ja auch erledigt werden.

Beim Dinner ist der Wintergarten gesperrt – für einige Fußballmannschaften, u. a. auch Bayer Leverkusen, die gerade ein Turnier auf der Insel bestreiten. Es herrscht geschäftige Aktivität, um den Herren Stars ihre leistungsfördernde Umgebung bieten zu können. Conny wartet zwar auf die drahtigen Jungs, aber die lassen sich Zeit, mehr als wir investieren wollen.

Zum Abschied verabschiedet sich sogar noch der Mond von uns – die einzige totale Mondfinsternis des Jahres ist angebrochen. Im Verlauf der nächsten Stunde lassen wir uns dieses Schauspiel nicht entgehen. Dann ist auch noch Packen angesagt, denn der Flug ist ja schon am späten Vormittag.