Kommunikation
Japan hat ein gut ausgebautes Kommunikationsnetz - meint man. Wenn man dann versucht, ein Handy zu erstehen, ist das einerseits eine Erfahrung, andererseits auch ein etwas langwieriges Unterfangen. Wir haben glücklicherweise direkt in Shinagawa Station einen NTT DoCoMo Shop gefunden, mit einer einzigen englisch-sprechenden Verkäuferin.
Nach einigen Anlaufproblemen gab's ein Handy für uns und Rubbelkarten. Immerhin sind die Handies dann auf Englisch umstellbar - ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Trotzdem gibt's einige Feinheiten: Voice Mail abhören - nein, es wird keine Nummer gewählt, sondern ein memo' Knopf auf der Rückseite des Handies gedrückt (ich hatte natürlich gedacht, das sei die Aufnahmefunktion). Großes Erstaunen in der Runde, als wir danach fragten. Wie kann man denn nur so blöd sein, nicht mal diese Taste bedienen zu können ... klarer Ausdruck auf allen Gesichtern im Shop.
Telefonzellen sind immer noch in großer Anzahl zu finden, wie auch Automaten für Telefonkarten.
Telefonieren selbst ist deutlich teurer als in Deutschland, sowohl im Lande, als auch international.
