Etwas Fußmassage und eine ungewöhnliche Heimreise....
Hamburg ist ja schon eine Reise wert - dachten wir, und haben versucht, uns rechtzeitig zum Marathon 2004 anzumelden. Denkste - Skating-Anmeldungen waren lange nicht möglich, und Nachfragen erbrachte nur das Zwischenergebnis, dass es nicht klar sei, ob der Wettbewerb überhaupt stattfinden würde.
Schließlich wurde uns dann versprochen, dass uns die
Unterlagen zugesandt würden
was auch passierte, nachdem (!) wir
uns alle schon im Internet angemeldet hatten.
Wir - das waren diesmal 5 Speeder (Anke, Andrea, Werner - noch einer und Thomas)
von SkateMunich!,
dem Verein, in den ich kürzlich eingetreten bin.
Sebi hatte dann für Hamburg eine PastaParty bei Renate (vielen Dank für die Organisation und das hervorragende Essen) organisiert - viele Sardinen (für alle die das nicht verstehen sollten: Teilnehmer am Sardinien-Trainings-Camp) haben wir da wieder getroffen. Ist schon ein richtig netter, familiärer Haufen'.
Sonntag dann richtig gutes Wetter zum Start - und nur etwas
mehr als 1000 Skater. Im Vergleich zu Berlin richtig familiär. Und wie
in der steifen Hansestadt nicht anders zu erwarten: Unterschiedliche Starts
für Damen und Herren (offiziell: wegen der Meldung von Teams).
Schnell stellte sich raus, dass die Strecke definitiv langsamer ist als etwa
Berlin - vom Belag her und auch vom Profil, das zwar keine extremen Steigungen
und Gefälle aufweist, aber halt immer wieder nicht-eben ist. Auch die
erzielten Zeiten sind dafür ein Indiz.
Wegen der relativ geringen Teilnehmerzahl konnte ich nach
spätem Start nur noch zu einer Gruppe aufschließen, die keinen
Anschluß mehr nach vorne hatte - weshalb meine zweite Hälfte nicht
gerade optimal gelaufen ist; da habe ich schon einige Zeit verloren. Werner
und Anke sind sogar (unverschuldet) gestürzt - was Zeit und bei Werner
sogar den Helm gekostet hat. Trotzdem war er wieder der Schnellste in unserer
Gruppe. Und Andrea ist ihren ersten Marathon gelaufen - und trotz ihrer noch
nicht ganz auskurierten Steißbeinprellung gut angekommen.
Ganz positiv waren die Zuschauer - eine Riesenstimmung am Rande, so gar nicht
die hanseatische Kühle, die eigentlich zu erwarten wäre. Dafür
verdient der Marathon ein ganz dickes Plus - und den Hamburgern ein Lob.
Ansonsten gabs für uns alle keine Bestzeiten - nicht bei dem Kurs, aber wenigstens keine wirklich schlechten Ergebnisse. Meine letztjährige Berlin-Zeit habe ich um 5 Minuten verfehlt, in Anbetracht der miserablen Vorbereitungsmöglichkeiten während der letzten 4 Wochen und dem Kurs ein ganz passables Ergebnis.
Schön, dass zum Ausklang des Marathons noch ein Brunch bei Renate auf dem Programm stand, mit vielen guten Köstlichkeiten, die wir uns alle verdient hatten. Und dem Sardinien-Film von Sebi, der die Erinnerungen wieder aufgefrischt hat.
Und einer verkorksten Heimreise von Werner und Thomas, die ihren Flug verpassten und den Nachtzug nehmen mussten. Nächstes Mal werden sie wohl aufs Ticket schauen. Und wir haben noch jahrelang etwas zum Lästern........
Ergebnisse unserer Gruppe:
| Name | Zeit netto * | Platz | AK | Platz AK |
| Werner Fischer | 1:28:04 | 226 | M40 | 44 |
| Thomas Miehle | 1:33:58 | 330 | M30 |
127 |
| Werner Remmele | 1:37;05 | 409 | M50 | 43 |
| Anke Sponer | 1:45:33 | 118 | W30 | 52 |
| Andrea Pantel | 1:46:55 | 136 | W30 | 61 |
| * keine Nettozeiten bei den Herren aufgeführt | ||||
Bilder vom Event - gibt's leider nicht......
